Historie

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Dominique
Sex hat mich schon immer mehr als alle anderen Themen interessiert.

Mit sechs Jahren wollte ich einer im Fernsehen gesehenen Lady de Winter (ja, die mit den drei Musketieren) als Mätresse des Königs nacheifern. Mit 16 erfuhr ich, dass meine Mutter als Domina arbeitete - und ich fand es unglaublich spannend.

Mit 18 eröffnete ich ein SM Studio am Ku'damm und betrieb es 10 Jahre. In dieser Zeit engagierte ich mich sehr mit der SM Interessengemeinschaft (jaja IG SM ;-) politisch und kulturell sehr für eine Befreiung des SM & Fetisch aus der Schmuddelecke und die Anerkennung der Prostitution als Beruf (u.a. zusammen mit Hydra: www.hydra-ev.org). Ich eroberte die Talkshows und proklamierte:

Ob ich Frauen oder Gemüse verkaufe, wäre im Prinzip das Gleiche, es ist ein Beruf mit Rechten und Pflichten. Daraus ergab sich auch mein Verständnis vom (Lehr-) Beruf der Domina. Ich führte die ersten Lehrgänge und Domina Seminare ein, keine Lady wurde ohne vorherige Prüfung auf die Sklaven losgelassen (ehemals metroon.de).

Es war eine wunderbare Zeit Anfang der 90er. Hausbesitzverhältnisse waren ungeklärt, halblegale Raveparties, alte Häuser und Fabrikhallen standen frei und wurden Party - besetzt, Goldgräberstimmung in der Stadt.

Wild schossen die Clubs wie Pilze aus dem Boden, es standen irre Locations leer und es gab Leute, die viel bewegt haben und große Feiern veranstalteten. Zum Beispiel die ersten Fetischparties im Bunker in Mitte, wo dann auch der Rot Kreuz, später Ex Kreuz Club entstand.

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Manfred Oschatz und seine Partnerin Claudia Haßmüller (maskiert)
Dessen Gründer Manfred Oschatz engagierte mich öfter für seine Parties als Performance und mit meinem damaligen Team als Informationsstand und SM Workshop. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich dort eines Abends auf der Bühne stand und gerade ein Bondageseminar abhielt, als plötzlich ein Pärchen reinkam und es sich im Zuschauerraum bequem machte. Der Typ stellte seine Frau in Position und begannt äußerst entspannt seine Faust in ihr zu versenken. Was für ein unglaublicher Skandal - und wie reizvoll! Ich verlor kurzfristig den Faden. Später bekam ich von den beiden eine Einladung vom KitKatClub in die Hand gedrückt - ich hatte soeben die Initiatoren dieses unglaublichen Ladens kennengelernt...

Ich dachte, ich hätte schon alles gesehen, doch ich wurde eines besseren belehrt! Zehn Jahre habe ich Kirsten & Thaur und den KitKatClub aktiv begleiten und gestalten dürfen, habe dort mit Landolf alias Clark Kent (www.dj-clarkkent.de) die ersten INSOMNIA Parties am Mittwoch alle 14 Tage gestartet. Später sind wir mit ins Metropol, dann in die Bessemer Straße und von Mittwoch auf Freitags gezogen. Es war eine unglaublich ereignisreiche Zeit und ich habe die schönsten, extremsten und abgefahrensten Dinge erlebt. Unglaubliche Partys gefeiert, großartige Shows und Performances auf die Beine gestellt und wir haben zusammen die Wagen für die Loveparade, den Christopher Street Day organisiert und den Carneval Erotica 2001. Diese Jahre waren unglaublich intensiv und lehrreich.

Mittlerweile war und bin ich europaweit auf Fetisch - und Erotikveranstaltungen u.a. mit DoubleTrouble Berlin (www.doubletrouble-berlin.de) unterwegs, seit 10 Jahren immer wieder mit neuen Shows auf der Wasteland (www.wasteland.nl).

Doch es wurde an der Zeit etwas sesshafter zu werden, die vielen Ideen zu kanalisieren, die Eindrücke aus aller Welt zu bündeln und einen eigenen Space zu schaffen. Einer, der nicht nur den vergänglichen Zauber einer Nacht versprüht, sondern sich dauerhaft in Euch & durch Euch manifestiert, zu neuen Inspirationen und erotischer Kommunikation verhilft.

Wir wünschen uns sinnliche Partys - wie eine opulent bizarre Traumreise, umtriebig, versaut, bizarr und dennoch von Respekt, Toleranz und Rücksicht getragen, mit himmlischen Freuden und höllischen Abgründen. INSOMNIA.

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