Insomnia
30.03.2026
Club News

Manche Kollaborationen passieren nicht einfach so – sie entstehen aus gemeinsamen Momenten, Herausforderungen und echter Verbindung.
2021, als THE CODE gerade eröffnet hatte, waren die Türen genau vier Tage offen, bevor die zweite Corona-Welle alles wieder gestoppt hat. Wie für viele in der Berliner Clubszene ging es plötzlich darum: Wie bleiben wir connected, wenn die Dancefloors stillstehen?
Livestreams wurden zur Lösung - und genau da hat unsere Story angefangen.
Wir haben Frau Leader kontaktiert, die Kinktastisch im Insomnia hostet, um uns kennenzulernen und zu schauen, wie wir uns gegenseitig supporten können. Kinktastisch war damals schon ein Raum für BDSM-, Fetisch- und queerfreundliche Community – offen, bewusst und ziemlich einzigartig.
Die erste Zusammenarbeit war simpel: THE CODE hat die Tänzer:innen für einen Livestream ausgestattet. Aber aus dieser kleinen Idee ist schnell mehr geworden – gegenseitiger Respekt, ein gemeinsamer Vibe und eine Verbindung, die geblieben ist.
In vieler Hinsicht hat Kinktastisch THE CODE die Tür zur Fetischszene geöffnet.
Seit über sechs Jahren baut Kinktastisch eine starke Community auf. Mit rund 300 Gästen ist es eine intime, aber lebendige Dance- und Play-Party, immer mit Respekt und Konsens. Connection steht im Mittelpunkt. Gender ist nicht entscheidend, dafür umso mehr Kommunikation, Neugier und Offenheit. Die Atmosphäre lädt dazu ein, aufeinander zuzugehen, sich auszutauschen und sich respektvoll zu zeigen.
„Free Your Fetish“ ist hier nicht nur ein Motto - man spürt es im ganzen Raum.
Kinktastisch war in vielen Dingen seiner Zeit voraus: von der Einführung einer No-Solo-Wanking-Policy bis hin zu einem eigenen Awareness-Team. So ist ein Space entstanden, in dem sich Menschen frei und gleichzeitig sicher fühlen. Über die Jahre ist eine feste Community gewachsen, mit vielen Gästen, die immer wieder zurückkommen.
Kreativität war dabei schon immer ein wichtiger Teil. Kinktastisch arbeitet regelmäßig mit Künstler:innen aus der kinky Szene, darunter Sexarbeiter:innen und Zirkus-Performer:innen. Inzwischen sind auch visuelle Artists Teil davon – ihre Arbeiten werden während der Party projiziert und geben lokalen Kreativen eine weitere Bühne.
Ein weiteres besonderes Element ist der Play-Dungeon. Dort gibt es Try-Out-Corners, in denen ihr Impact Toys und Bondage ausprobieren könnt - egal ob ihr neugierig seid oder schon Erfahrung habt. Diese Bereiche wechseln regelmäßig und sorgen immer wieder für neue Erlebnisse.
Für diese Special Edition übernimmt THE CODE den Dancefloor mit einem eigenen, kuratierten DJ-Line-up und bringt seinen Sound in die Kinktastisch-Welt.
Mehr als nur eine Collab – es ist ein Zusammenspiel von Communities, die sich gegenseitig supporten, gemeinsam wachsen und Räume schaffen, in denen Menschen einfach sie selbst sein können.
Sei dabei am 14.11.
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